FDP-Ratsgruppe und Einzelmitglied Detlef Reinke gründen FDP-Fraktion

Von Daniel George

Die bestehende FDP-Gruppe im Rat der Stadt Hagen und das Einzelmitglied Detlef Reinke schließen sich mit sofortiger Wirkung zur FDP-Fraktion zusammen. Die beiden FDP-Ratsmitglieder Katja Graf und Annabell Rohlfs sowie Detlef Reinke haben die Fraktionsgründung nach intensiven Gesprächen am 3. März 2026 vollzogen.

Katja Graf, neu gewählte Fraktionsvorsitzende, begrüßt die zukünftige Zusammenarbeit ausdrücklich: „Mit Detlef Reinke verbindet uns eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit für eine Stadt, in der beste Bildung, Familienfreundlichkeit und echte Fortschritte im Bereich der Betreuung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aktive Politikziele sind. Die Bildung der Fraktion wird uns helfen, diese wichtigen Ziele zukünftig mit noch mehr Nachdruck gegenüber der Verwaltung zu vertreten, denn gerade hier braucht es echte Fortschritte statt bürokratischer Ansätze.“

Hier liegt auch das Motiv von Detlef Reinke, der viele Jahre als Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses dicke Bretter für die Schwächsten der Gesellschaft gebohrt hat: „Ich habe mich zu diesem Schritt entschieden, weil Hagen gerade jetzt dringend positive Akzente für Kinder, Jugendliche und Familien setzen muss. Die katastrophale Haushaltslage der Stadt erfordert kreative Lösungen und den eisernen Willen, auch mit geringem Handlungsspielraum optimale Ergebnisse zu erzielen. Ich bin überzeugt, dass ich in meiner letzten Amtszeit gemeinsam mit Katja Graf und Annabell Rohlfs in Richtung dieser Ziele nochmals einen deutlichen Schritt vorwärts machen kann.“

Wie Graf abschließend unterstreicht, soll am gemeinsamen Wahlvorschlag der konstituierenden Ratssitzung nicht mehr gerüttelt werden: „Obwohl wir es nach wie vor für einen Fehler halten, nicht allen Gruppen ein Stimmrecht in den Fachausschüssen zuzubilligen, fühlen wir uns dem Wahlvorschlag und insbesondere der gemeinsamen Absprache mit den drei verbleibenden Ratsgruppen verbunden. Natürlich freuen wir uns, zukünftig Anträge stellen zu können, und werden diese Möglichkeit auch intensiv wahrnehmen – eine Neubesetzung der Ausschüsse werden wir aber nicht betreiben.“

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