Antrag: Auffrischung und Ausbau des Notinsel-Projekts in Hagen

Das Notinsel-Projekt bietet seit 2012 Kindern in Gefahrensituationen eine sichtbare und niedrigschwellige Anlaufstelle in Hagen. Nach unserem Eindruck ist die öffentliche Wahrnehmung des Projekts über die Jahre zurückgegangen, ohne dass Zahl und Sichtbarkeit teilnehmender Betriebe erkennbar mit der wachsenden Stadt Schritt gehalten haben.
Eine sichtbare Auffrischung und aktive Bewerbung des Projekts würde die Sicherheit von Kindern im Alltag spürbar stärken und ist mit überschaubarem Verwaltungsaufwand umsetzbar, da auf ein bestehendes, bewährtes Konzept zurückgegriffen werden kann.
Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit der Freiwilligenzentrale Hagen, dem Kinderschutzbund und der Polizei Hagen eine Auffrischung und Erweiterung des Notinsel-Projekts anzustoßen.
Die Maßnahmen sollen dabei folgende Kernpunkte berücksichtigen:
• Aktualisierung der Liste teilnehmender Notinsel-Standorte und gezielte Ansprache weiterer Geschäfte, Gaststätten, Apotheken und sonstiger geeigneter Einrichtungen zur Teilnahme.
• Eine neue Informationskampagne an Hagener Schulen und Kitas, damit Kinder das Notinsel-Symbol und dessen Bedeutung wieder kennen.
• Regelmäßige Auffrischung von Selbstverpflichtung und Sichtbarkeit, etwa Aufkleber und Aushänge, bei teilnehmenden Betrieben.
• Begleitende Öffentlichkeitsarbeit über die städtischen Kommunikationskanäle und Social Media.
Die Verwaltung soll dem Jugendhilfeausschuss innerhalb eines halben Jahres über die umgesetzten Maßnahmen sowie die aktuellen Notinsel-Standorte berichten.
Bild: Notinsel.de
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