Anfrage: Sachstand zum Notinsel-Projekt in Hagen

Von Daniel George

Das Notinsel-Projekt wurde 2012 mit großem öffentlichem Engagement in Hagen eingeführt, um Kindern in Gefahrensituationen eine sichtbare, verlässliche Anlaufstelle zu bieten. Nach unserem Eindruck sind sowohl die Zahl aktiv teilnehmender Betriebe als auch die öffentliche Sichtbarkeit des Projekts seit der Einführung zurückgegangen. Angesichts der Bedeutung des Themas für die Sicherheit von Kindern im Alltag bittet die FDP-Fraktion um einen aktuellen Sachstand.

Anfrage

1. Aktuelle Zahl der Notinsel-Standorte

Seit der Einführung des Notinsel-Projekts in Hagen im Jahr 2012 durch die Freiwilligenzentrale Hagen, in Kooperation mit der Stadt Hagen, dem Kinderschutzbund und der Polizei Hagen, wird durchgehend von „über 80“ teilnehmenden Geschäften, Gaststätten, Apotheken und Banken gesprochen.

Wie hat sich die Zahl der aktiven Notinsel-Standorte seit 2012 tatsächlich entwickelt, und auf welchem Stand befindet sie sich aktuell?

2. Informationsarbeit und Auffrischung

Wann wurde zuletzt eine Informationskampagne zum Notinsel-Projekt durchgeführt, etwa an Schulen, Kitas oder gegenüber der Bevölkerung, und in welcher Form? Werden teilnehmende Betriebe regelmäßig kontaktiert, um Aufkleber und Selbstverpflichtung aufzufrischen?

3. Koordination und Weiterentwicklung

Wie gestaltet sich aktuell die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hagen, der Freiwilligenzentrale Hagen und dem Kinderschutzbund bei der Weiterentwicklung des Projekts? Gibt es Planungen, das Projekt auszubauen oder neu zu bewerben?

Wir bitten um schriftliche Beantwortung der Anfrage.

​​​​​​Foto: Notinsel.de

Zur Anfrage →