Anfrage: Einführung einer Betriebsführungssoftware im Fachbereich Gebäudewirtschaft (FB 65)

In der Sitzung des Infrastruktur- und Bauausschusses am 02.10.2024 sowie am 09.12.2025 wurde durch die Verwaltung die Notwendigkeit und der Zeitplan zur Einführung einer neuen Betriebsführungssoftware (CAFM) vorgestellt. Da die Einführung für das 1. Quartal 2026 fest zugesagt wurde, bittet die FDP-Fraktion nun um einen Bericht über den Vollzug. Insbesondere soll geklärt werden, ob die Einführung wie geplant mit Bordmitteln realisiert wurde oder ob zusätzliche personelle bzw. finanzielle Ressourcen für externe Unterstützung in Anspruch genommen werden mussten.
Anfrage
1. Aktueller Sachstand nach Ablauf des 1. Quartals 2026
In der Ausschusssitzung am 09.12.2025 gab die Verwaltung (Herr Schöneborn) an, dass die Software „unabdingbar“ sei und im 1. Quartal 2026 eingeführt werden soll. Da dieser Zeitraum nun verstrichen ist: Wurde die Software in der Zwischenzeit vollständig in den Wirkbetrieb überführt? Falls nein: Welche konkreten Hinderungsgründe führten dazu, dass die Zusage nicht eingehalten werden konnte, und wann ist nun verbindlich mit einer Umsetzung zu rechnen?
2. Auswahl der Softwarelösung und SAP-Schnittstellen
Hat sich die Verwaltung final für das damals präferierte System „Axians Infoma“ entschieden und konnte die im Protokoll zugesicherte technische Schnittstelle zu SAP („Regenerierbarkeit“) erfolgreich realisiert bzw. vertraglich sichergestellt werden? Besteht zum jetzigen Zeitpunkt eine funktionierende, automatisierte Datenverbindung zum zentralen Finanzwesen?
3. Durchführung der Pilotphase und Datenmigration
Wurde die laut Vorlage 1028/2024 geplante Pilotphase durchgeführt und konnten die Bestandsdaten fehlerfrei migriert werden? Falls die Einführung noch aussteht: Wie sieht der konkrete Zeitplan für diese als „kritisch“ bezeichnete Testphase aus?
4. Personelle Ressourcen, Neueinstellungen und externe Unterstützung
Konnte der Personalbedarf für die Implementierung und den laufenden Betrieb inzwischen abschließend geklärt werden?
a) Wurde für die Einführung der Software zusätzliches Personal eingestellt oder wurden Stellenanteile innerhalb der Verwaltung dauerhaft verschoben.
b) Wurden externe Dienstleister oder Consulting-Unternehmen (z. B. für die Datenmigration oder Projektbegleitung) beauftragt? Falls ja, welche Kosten sind hierfür entstanden und waren diese im ursprünglichen Budget eingeplant?
5. Schulung und Erreichung der Projektziele
Haben die erforderlichen Schulungen für die Beschäftigten des Fachbereichs bereits stattgefunden, um eine effiziente Nutzung zu gewährleisten? Lassen sich bereits Effekte wie die „Automatisierung von Geschäftsprozessen“ oder eine „Erhöhung der Transparenz“ im Betriebsalltag qualitativ oder quantitativ bestätigen?
Wir bitten um schriftliche Beantwortung der Anfrage.
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