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| Nicht jede Spitzenposition ist gut!

Mit großer Sorge kommentiert der Kreisverband der FDP Hagen die Spitzenpositionen der Volmestadt bei den Hebesätzen für Gewerbe- und Grundsteuern.

Bei den Gewerbesteuern liegt Hagen laut "IT NRW" mit 500 Prozent landesweit auf Platz 3, innerhalb Südwestfalen klar auf dem Spitzenrang. Bei der Grundsteuer B (750 Prozent) ist Hagen ebenfalls unangefochtener Spitzenreiter Südwestfalens und belegt innerhalb Nordrhein-Westfalen einen der vorderen Ränge.

Für die Hagener Liberalen ist nicht jede Spitzenposition gut, geschweige denn ein Grund zur Freude. Die FDP beobachtet mit Sorge, dass Hagen in den vergangenen Jahren massiv an Einwohnern und Unternehmen eingebüßt hat, und der Trend ist bisher nicht umgekehrt worden. Dieses bedeutet nicht nur den Verlust von Steuerkraft und Schlüsselzuweisungen, sondern auch von Lebensqualität. Ein weiteres Drehen an der Steuerschraube wäre für Hagen fatal, da die negative Entwicklung befeuert würde.

"Unsere Heimatstadt nimmt innerhalb Südwestfalen und Nordrhein-Westfalen leider unrühmliche Spitzenpositionen ein. Anders als z.B. im Sport ist das sehr schlecht. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung hat man leider immer wieder eine Steuererhöhungsorgie durchgewunken, anstatt konsequent zu sparen und auf der Ausgabenseite wirklich alles auf den Prüfstand zu stellen. Die heute sehr hohen Sätze machen Hagen für sowohl die Bürgerinnen und Bürger wie auch für Unternehmen unattraktiv, da die Belastungen absolut wie auch relativ sehr hoch sind. Verwaltung und Politik müssen alles daran setzen, diese Entwicklung zu stoppen - bestenfalls sogar, sie umzukehren", kommentiert der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Uli Alda.

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