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| Alda: Arbeitsmarktchancen in NRW müssen besser werden

In NRW ist die Arbeitslosenzahl im Juli stärker angestiegen als bundesweit. Dazu erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion:

„Während bundesweit die niedrigste Juli-Arbeitslosigkeit seit 25 Jahren vermeldet wird, werden die Menschen in NRW weiter abgehängt. Die Zahl der Arbeitslosen in NRW lässt sich nicht nur mit jungen Menschen erklären, die sich nach Schule und Berufsausbildung kurzfristig arbeitssuchend melden. Insbesondere bei den Langzeitarbeitslosen liegt NRW im Verhältnis zu anderen westlichen Flächenländern zurück und es gelingt nicht, die hohe Arbeitslosigkeit zu beseitigen.

Dass die Menschen im Ruhrgebiet schlechtere Zukunftschancen haben als in anderen Regionen unseres Landes sehen wir mit Sorge. Hier haben SPD-geführte Landesregierungen über Jahrzehnte versucht, an der Vergangenheit festzuhalten, statt mutig neue Wege für die Zukunft zu beschreiten. Der Strukturwandel darf nicht länger als Ausrede für Versagen in der Arbeitsmarkt-Politik angeführt werden. Das hat jüngst auch eine RWI-Studie belegt.

Rot-Grün hat bis heute leider keine effektiven Maßnahmen auf den Weg gebracht. Die Landesregierung will weitere Millionen Euro in eine Förderpolitik stecken, die beim Abbau des Betonsockels der Langzeitarbeitslosigkeit keine Erfolge gezeigt hat. Nötig sind vielmehr zielgerichtete Fördermaßnahmen mit passgenauen Hilfen wie zum Beispiel ein intensives begleitendes Coaching von Langzeitarbeitslosen und die Vermittlung von Teilqualifikationen. Zudem gelingt Arbeitsmarktintegration nur durch ein vertrauensvolles Miteinander von Politik und Arbeitgebern. Der NRW-Mittelstand – Industrie und Handwerk – ist größter Ausbilder und Arbeitgeber. Rot-Grün muss endlich damit aufhören, kleine und mittlere Betriebe zu gängeln. Stattdessen muss deren Stärke endlich durch gute politische Rahmenbedingungen entfesselt werden. Dadurch würden Arbeitsplätze für unseres Bürgerinnen und Bürger geschaffen.“

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